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Ehrenamtliche Helfer im DRK-Kreisverband Rottweil begleiten Betroffene in akuten Krisensituationen. Nachdem das DRK keine öffentlichen Zuschüsse für die Aufrechterhaltung dieses Dienstes erhält, sah sich die Hermle-Stiftung in Gosheim veranlasst, den Kreisverband mit einer Spende von 5.000 Euro zu unterstützen.

Menschen werden oft unvorbereitet durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens herausgerissen. Hier kommt der ehrenamtliche Notfallnachsorgedienst des DRK-Kreisverbands Rottweil zum Einsatz. Das Hilfsangebot richtet sich an Menschen, die nach einem besonders belastenden traumatischen Erlebnis momentan nicht in der Lage sind, dieses zu verarbeiten. Neun ehrenamtliche Mitarbeiter, die eigens von der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler ausgebildet sind, wurden in diesem Jahr bereits zu 71 Einsätzen gerufen. Sie begleiten die Betroffenen in akuten Krisensituationen durch menschliche Nähe, Zuhören, Reden und Trösten. Die Notfallnachsorge versteht sich als psychische und soziale Erste Hilfe, sie ist keine Therapie und zeitlich begrenzt. Die Hilfesuchenden entscheiden selbst, ob und in welchem Umfang sie dieses Betreuungsangebot wahrnehmen möchten.

Das DRK bekommt für den Notfallnachsorgedienst keine Zuschüsse und die Einsätze sind für den Betroffenen kostenlos. „Gerade deshalb sind wir auf Spenden für die psychosoziale Notfallversorgung angewiesen“ erklärt Alexander Huth, Kreisgeschäftsführer beim Roten Kreuz in Rottweil. Kräftig gespendet hat die Hildegard-und-Katharine-Hermle-Stiftung in Gosheim. Die Stiftung der Gründerfamilie der Hermle AG förderte die psychosoziale Notfallversorgung  des Kreisverbands mit 5.000 Euro.